Rechtschreibregeln

Die Rechtschreibung ist im Deutschen zum Teil gut geregelt. Die Regelung betrifft die lautgetreuen Wörter und die Regelwörter.

Lautgetreue Wörter (Mitsprechwörter)

Ein Teil der Wörter unserer Sprache ist lautgetreu. Man hört ein Wort und schreibt es entsprechend. Das Mitsprechen hilft beim Schreiben.

Beispiele: Banane, Melone, Blume, malen, bewegen, raten, leise, gut, sicher

Die Regel ist hier die lautgetreue Schreibung.

Regelwörter (Nachdenkwörter)

Ein weiterer Teil der Wörter kann durch das Befolgung verschiedener Regeln richtig geschrieben werden.

Beispiel: älter – alt, Sträucher – Strauch

Im Beispiel erfolgt eine Ableitung von verwandten Wörtern, in den ein a bzw. au geschrieben wird.

Merkwörter

Einige Wörter sind nicht lautgetreu und folgen keinen klaren Regeln, also Regeln, die von Schülerinnen und Schülern auf ihrer jeweiligen Leistungsstufe angewendet werden können.

Beispiele: aggressiv, Apparat, interessant, vielleicht, Terrasse, Theater, während

Die Schreibung von Merkwörtern muss wortweise gelernt werden, z.B. mit einer Lernkartei.

Regelkenntnis und Regel-Anwendung

Die auf den folgenden Seiten dargestellten Rechtschreibregeln betreffen die Regelwörter. Diese können anhand von Regeln orthografisch richtig geschrieben werden.

Die reine Kenntnis von Regeln bringt allerdings noch keinen Erfolg. Es reicht nicht, wenn Schülerinnen und Schüler die Regeln aufsagen können. Die Anwendung der Regeln muss geübt werden.

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